ungeahnte Dimensionen

Martina Weber, geboren 1975, ist Video- und Installationskünstlerin. Ihr Hauptinteresse gilt dem Raum, dem Verfremden von Raumkonstruktionen und der sich dabei verändernden Wahrnehmung. In komplexen Raum-Bild-Konstruktionen lässt sie durch die Verschachtelung von verschiedenen Bildebenen neue Bilder entstehen.

So gelingt es ihr immer wieder, den vorhandenen Raum in ungeahnte Dimensionen wachsen zu lassen. Durch die Reflexion über die angewandten Medien und das Spiel von Ueberlagerungen hinterfragt Martina Weber die Produktion von Bildern und deren Wirklichkeitsbezug und bearbeitet Fragen um das Verhältnis von Objekt und Abbild, Realraum und Projektionsraum. (pd)

St.Galler Tagblatt, 03.09.2010, Förderpreis 2010, Stadt St. Gallen